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Herbstarbeitstag im regnerischen Bächel

vor 4 Stunden
1 Min. Lesezeit

Regen war ja wahrlich eine Seltenheit in diesem Jahr! Dass Petrus aber ausgerechnet am Arbeitstag im Bächel seine Schleusen öffnen musste, na ja, das sollte er vielleicht im nächsten Jahr nochmals überdenken...

Bei den kalten und nassen Bedingungen war es nicht verwunderlich, dass sich nur eine kleine Gruppe motivieren konnte, die warme Ofenbank zu verlassen. Aber die Natur war trotz Rekordhitze nicht stillgestanden und so gab es auch dieses Jahr einiges zu erledigen. Allen voran musste ein Kiesplatz in mühsamer Kleinarbeit gejätet werden, damit Insekten und die gehegten Blumen auch im nächsten Jahr ideale Bedingungen vorfinden.

Schwarzer Nachtschatten
Der zierliche Schwarze Nachtschatten blüht bis in den November

Auch den Hecken ging es an den Kragen. Ganze Anhänger voll mit Schnittgut wurden auf den bereits grossen Asthaufen gekippt und die Büsche entlang der Wege und Pfade ausgelichtet. Auch die Wildrosenhecke hatte nach 20-jähriger Ruhe einen Pflegeschnitt nötig. Das gefiel einem Grasfrosch allerdings gar nicht. Aber nach einer behutsamen Umsiedelung konnte er sich weiter auf die kommende Winterstarre vorbereiten.

So verging die Zeit im Flug und auch der Regen hörte im Laufe des Nachmittags auf. Nach einem stärkenden Zvieri machten wir uns noch einmal ans Werk und schnitten und jäteten fleissig weiter, so dass Fredy zufrieden sein konnte mit dem Ergebnis des letzten Arbeitseinsatzes.

Judasohr
Judasohr, auch Muh-Err oder Waldohr genannt. Dieser weltweit verbreitete Speisepilz hat eine entzündungshemmende Wirkung und senkt den Cholesterinspiegel.

Fotos © Monika Schoch

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