Frühlingserwachen im Bächel
- Marco Stadler
- vor 18 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Bei strahlend blauem Himmel, aber Temperaturen um den Nullpunkt, trafen sich fast ein Dutzend Helferinnen und Helfer im Bächel zum Frühlingsputz. Schnell waren die Gruppen gebildet und schon ging es, ausgerüstet mit den entsprechenden Werkzeugen, an die Arbeit. Eine erste Gruppe nahm sich das Gebiet um den Silberquell vor. Es ist eine von nur noch wenigen unberührten Quellen in Unterkulm und beherbergt spezialisierte Tier- und Pflanzenarten, die auf klares, kühles Wasser angewiesen sind. Der Quellbereich droht aber von Brombeeren überwuchert zu werden. Mit Pickeln und viel Muskelkraft wurden die Ranken gründlich entfernt und der Bachlauf wieder freigelegt.


Eine zweite Gruppe kümmerte sich um eine Kiesfläche, die im letzten Jahr angelegt worden war. Der Wundklee, eine wichtige Schmetterlings- und Wildbienenpflanze, war erfreulich gewachsen, leider aber auch Gras, das nun minutiös gejätet wurde. Die Fläche soll offen gehalten werden für Wildbienen, die im lockeren Boden nisten möchten.

Eine letzte Gruppe jätete die Molassefelsen, die vor zwei Jahren mit Wildstauden bepflanzt worden waren. Schön anzusehen waren die schon blühenden Immergrün und das Wohlriechende Veilchen. Auch die Zypressenwolfsmilch steht kurz vor der Blüte. Aber es war gar nicht immer einfach, die sich teilweise noch in Winterruhe befindlichen Stauden vom Unkraut zu unterscheiden. Gut, dass ein paar Spezialistinnen bei der Gruppe dabei waren!


Zwischendurch gönnten wir uns beim Unterstand ein warmes Znüni mit tollem Ausblick auf den Bächel. Vielen Dank für die Verpflegung und den grossen Einsatz aller Beteiligter, es hat sich gelohnt!





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